Lokale AI auf deinem eigenen Server
Das Sprachmodell läuft auf Hardware, die dir gehört. Nichts verlässt das Haus, es hängt kein Dritter in der Kette, und du kannst das Netzwerkkabel ziehen und es funktioniert weiter.
Wann das die richtige Wahl ist
- Personalakten, Bewerbungen, Krankmeldungen: alles, wonach ein Betriebsrat fragen würde.
- Klienten- oder Patientendaten unter Verschwiegenheitspflicht.
- Verträge, Kalkulationen und Konstruktionsdaten, die du in keine fremde Cloud legen würdest.
- Branchenauflagen oder ein Kundenvertrag, die eine Verarbeitung außerhalb der eigenen Systeme verbieten.
- Ein Standort, an dem du dich auf die Internetverbindung lieber nicht verlassen willst.
Wie es abläuft
- 1 Wir klären, was wirklich im Haus bleiben muss und was nicht. Oft ist es weniger als erwartet.
- 2 Wir wählen die passende Hardware. Ein einzelner Rechner mit ordentlicher Grafikkarte trägt ein kleines Team.
- 3 Ich setze das Modell und die Oberfläche auf und hänge es an die Programme, die du ohnehin nutzt.
- 4 Übergabe: wie du es aktualisierst, wie du siehst ob es läuft, und wen du anrufst wenn nicht.
Was du dafür aufgibst
Das ist kein Gratis-Mittagessen. Ein Modell auf eigener Hardware liegt bei wirklich schweren Denkaufgaben meist einen Schritt hinter den größten Cloud-Modellen. Du kaufst einmal Hardware, statt pro Nutzung zu zahlen. Irgendwer muss es am Laufen halten. Dafür verlässt kein Datensatz das Haus, es gibt keinen Auftragsverarbeiter, keine Drittlandübermittlung zu rechtfertigen und keine Preiserhöhung eines Anbieters, den du nicht steuerst. Fürs Zusammenfassen, Entwerfen, Durchsuchen der eigenen Unterlagen und Sortieren fällt der Unterschied kaum ins Gewicht.
Was es kostet
Zwei getrennte Dinge: die Hardware, die du einmal kaufst und die vollständig davon abhängt, wie viele Leute gleichzeitig damit arbeiten, und die Einrichtung, die ein Fixpreis für einen festgelegten Umfang ist. Danach ist die laufende Ausgabe der Strom. Es gibt keine Abrechnung pro Frage und kein Abo.
Häufige Fragen
Bin ich damit DSGVO-konform?
Es nimmt zwei der schwierigsten Teile weg: es gibt keinen Auftragsverarbeiter und keine Drittlandübermittlung, weil die Verarbeitung auf deiner eigenen Hardware stattfindet. Ob dein Gesamtprozess passt, hängt an weit mehr als am Modell, und diese Beurteilung gehört zu deinem Datenschutzberater.
Sind lokale Modelle schlechter?
Bei den schwersten Denkaufgaben ja, spürbar. Bei normaler Büroarbeit kaum. Wir testen das mit deinen echten Aufgaben, bevor du etwas kaufst.
Welche Hardware brauche ich?
Für ein bis zwei Personen reicht ein gut ausgestatteter Arbeitsplatzrechner. Für ein Team wird es ein Server mit ordentlicher Grafikkarte. Wir dimensionieren nach dem Test, nicht davor.
Kann ich lokal und Cloud mischen?
Ja, und oft ist es die vernünftige Antwort: Heikles bleibt lokal, Harmloses geht an das Cloud-Modell, das es besser kann. Die Regel, was wohin gehört, wird schriftlich festgehalten.
Wer hält das am Laufen?
Du, dein IT-Betreuer, oder ich mit einer Wartungsvereinbarung. Was auch immer es wird, es wird vor dem Livegang schriftlich vereinbart, nicht danach.
Passt das zu deinem Fall?
Schreib in zwei Sätzen, was dich Zeit kostet. Ich sage dir ehrlich, ob sich das rechnet.
Schreib mirPasst dazu
ZULETZT AKTUALISIERT: SEPTEMBER 2026